LORO-Verbindung von Lineas Intermodal entlastete 2018 die Straßen in Antwerpen bereits um 35.000 Lkw

31 Oktober 2018

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Lineas Intermodal verlagerte zwischen Januar und September 2018 den Transport von über 35.000 Containern (45 % mehr als 2017) in und um Antwerpen von der Straße auf die schnelle Schienenverbindung zwischen dem linken und rechten Schelde-Ufer (die „LORO-Verbindung“). Das sind fast 1.000 Lkw pro Woche. Lineas Intermodal plant eine größere Kapazität für 2019, um das Wachstum aufzufangen, und stellt so seinen entschiedenen Einsatz für einen intelligenteren Transportmix unter Beweis, um zur Lösung der Mobilitätsprobleme auf dem Antwerpener Ring beizutragen.

Lineas Intermodal verlagerte zwischen Januar und September 2018 den Transport von über 35.000 Containern (45 % mehr als 2017) in und um Antwerpen von der Straße auf die schnelle Schienenverbindung zwischen dem linken und rechten Schelde-Ufer (die „LORO-Verbindung“). Das sind fast 1.000 Lkw pro Woche. Lineas Intermodal plant eine größere Kapazität für 2019, um das Wachstum aufzufangen, und stellt so seinen entschiedenen Einsatz für einen intelligenteren Transportmix unter Beweis, um zur Lösung der Mobilitätsprobleme auf dem Antwerpener Ring beizutragen.

Seit April 2016 verbindet Lineas Intermodal das linke und rechte Ufer in Antwerpen mit seiner stark frequentierten LORO-Verbindung. Diese umfangreiche Investition beginnt, sich immer mehr zu lohnen. Das Schienenverkehrsunternehmen beförderte zwischen Januar und September 2018 bereits 1.156 Züge, eine Steigerung von 34 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2017. Diese Züge transportierten insgesamt 35.182 Container mit einem Gewicht von 565.930 Tonnen, was einer Steigerung von 45 % bzw. 44 % entspricht.

Sam Bruynseels, Managing Director von Lineas Intermodal: „Unsere Kunden schätzen die Vorteile der LORO-Verbindung. Wenn die nächste Phase der Bauarbeiten an der Oosterweel-Verbindung beginnt, wird das Mobilitätsproblem in Antwerpen einen Höhepunkt erreichen – in Kürze stehen wir dann alle ständig im Stau. Die LORO-Verbindung ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wir bei Lineas kreativ daran arbeiten, die Mobilität zu optimieren.“

Die Güter, die über die LORO-Verbindung transportiert werden, gehen zum Großteil ins Ausland: Ein Viertel der beförderten Container wird über das Green Xpress Network von Lineas zu wichtigen europäischen Güterverteilzentren gebracht, u. a. nach Basel, Ludwigshafen, Lovosice, Wels und Wien.

Geert Pauwels, CEO von Lineas: „Die LORO-Verbindung ist ein lokales Beispiel dafür, was wir auf europäischer Ebene mit unserem Green Xpress Network leisten. Mit diesem innovativen Eisenbahnprodukt möchten wir den Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern, um so Mobilität, CO2-Ausstoß und Luftqualität deutlich zu verbessern. Bis 2030 wird der Gütertransport in Europa um mindestens 30 % wachsen – stellen Sie sich vor, welche negativen Folgen das hätte, wenn diese Transporte nur auf der Straße abgewickelt würden.“

Über das Green Xpress Network

Mit dem Green Xpress Network bietet Lineas schnelle, zuverlässige und nachhaltige Verbindungen zwischen den europäischen Wirtschaftszentren an. Es handelt sich um eine End-to-End-Lösung, die verschiedene Frachttypen bündelt – von Stahl über Chemikalien und Konsumgüter bis hin zu Paletten und Containern. Mit diesen gebündelten Ladungen nutzt Lineas die Vorteile der Schiene voll aus: der nachhaltige Transport großer Mengen über (mittel)lange Strecken mit hoher Frequenz.

Das GXN-Angebot wurde 2014 gestartet. Inzwischen bietet es bereits 16 Verbindungen, darunter den Cologne Shuttle, den Mannheim Xpress und den Vienna Xpress.

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