Lineas steigert Kapazitäten, damit Kunden auch bei Rhein-Niedrigwasser mobil bleiben

03 Juni 2020

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Während der Wasserstand im Rhein alarmierend niedrig ist, baut Lineas, das größte private Bahnfrachtunternehmen Europas, sein Angebot an Zugverbindungen am Rhein entlang aus. Ab dem 15. Juni und während der gesamten Sommermonate begünstigen vierzehn wöchentliche Xpress-Angebote und zusätzliche Kapazitäten in die Region Mannheim den Wechsel vom Schiff auf die Schiene und stellen so die Kontinuität von Lieferketten sicher.

2018 verhinderte Niedrigwasser im Rhein mehrere Wochen lang den Transport per Schiff. Die Auswirkungen waren gravierend: Das  deutsche BIP ging um 0,7 % im Jahresverlauf zurück[1]. Der aktuelle Frühjahrswasserstand im Rhein befindet sich auf einem Fünf-Jahres-Tiefstand. Damit diesen Sommer keine ähnliche Situation eintritt, hat Lineas entsprechende Lösungen entwickelt.

 

Lars Redeligx, CCO bei Lineas, erläutert: „Angesichts des fallenden Wasserstands hat Lineas auf eigene Initiative hin zusätzliche Verbindungen eingeplant, um sicherzustellen, dass die Transporte weiterlaufen können. Mit bis zu vierzehn Xpress-Zügen pro Woche am Rhein entlang und zusätzlichen Kapazitäten in die Region Mannheim bieten wir unseren Kunden eine hohe Frequenz und flexible Kapazitäten an, ohne dass komplette Ganzzüge gebucht werden müssen.“

„Wir stehen außerdem in engem Kontakt zu Binnenschifffahrtsunternehmen, um die Bedürfnisse des Markts erfüllen zu können. Multimodale Lösungen können den Gütertransport in Europa am Laufen halten – ganz unabhängig vom Wetter.

Weitere Xpress-Services und Kapazitäten nach Mannheim zur Sicherstellung der Kontinuität der Lieferkette

Ab dem 15. Juni und während der gesamten Sommermonate steigert Lineas die Frequenz der wichtigsten Verbindungen deutlich und stellt zusätzliche Kapazitäten in die Region Mannheim bereit. Zusätzlich zu weiteren Kapazitäten für Ganzzüge und herkömmliche SWL (Einzelwagenladungen)[2] kann Lineas mit dieser Steigerung bis zu 50 % mehr Kapazitäten für intermodale Frachtvolumina anbieten[3].

 

  • Swiss Xpress: Steigerung von 5 auf bis zu 8 Rundfahrten pro Woche
  • Austria / Slovakia Xpress: Steigerung von 3 auf bis zu 6 Rundfahrten pro Woche mit regelmäßigen Anbindungen nach Ungarn
  • Mannheim-Service: ergänzende Kapazität für bis zu 3 Rundfahrten pro Woche nach Mannheim, Stuttgart, Karlsruhe

Diese regelmäßigen Langstreckenzüge verbinden Westdeutschland mit drei wichtigen Zentren im Lineas-Netzwerk. Von Antwerpen, Rotterdam und vom Ruhrgebiet aus können Frachten über das Green Xpress Network ganz einfach in weitere europäische Länder weitertransportiert werden.

Möchten Sie mehr über diese Dienstleistungen erfahren? Setzen Sie sich mit Ihrem Accountmanager von Lineas in Verbindung oder schicken Sie eine E-Mail an getontrack@lineas.net (für intermodale Frachtvolumina) oder sales@lineas.net (für konventionelle Frachtvolumina).



[1] Quelle: Bloomberg

[2] Herkömmlich: min. 10.000 BRT zusätzlich pro Richtung und Woche

[3] Intermodal: 120 TEU zusätzlich pro Richtung und Woche

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