30% bis 2030: Enge Zusammenarbeit zwischen Port of Rotterdam und Rail Freight Forward beim multimodalen Verkehr.

11 Oktober 2019

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Rail Freight Forward (RFF), ein Zusammenschluss europäischer Güterbahnen, hat sich verpflichtet, die nachteiligen Auswirkungen des Gütertransports auf unseren Planeten und auf die Mobilität drastisch zu senken. 

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Lineas steigert seine Kapazität auf den Linien von Antwerpen nach La Louvière, Genk und Zeebrugge, und führt zudem neue Verbindungen nach Terneuzen und Gent ein. Diese „Oosterweel-Züge“ verbinden die belgischen Städte mit den wichtigsten Kais am linken (1742 und 1700) und rechten (869 und 913) Scheldeufer über den Main Hub von Lineas in Antwerpen, von dem Züge in den Rest von Europa abfahren.

Sam Bruynseels, CCO von Lineas, erläutert: „Unsere Kunden suchen aktiv nach Lösungen, damit ihre Waren nicht im Stau stecken bleiben. Mit diesen neuen Zügen bieten wir ihnen die Möglichkeit, ihre Ladungen schon früher auf die Schiene zu verladen. Auf diese Weise möchten wir den Frachtverkehr zwischen dem Hafen und dem belgischen sowie europäischen Binnenland optimieren und gleichzeitig die Mobilität verbessern.“

Tim Mertens, Assistent für Logistikprozesse beim Antwerpener Chemieunternehmen Evonik, bestätigt die Notwendigkeit schneller Transporte mit anderen Verkehrsmitteln: „Wir zielen stets auf den bestmöglichen Transportmix für unsere Frachten ab. So nutzen wir schon seit der ersten Stunde ausgiebig die Zugverbindung zwischen linkem und rechtem Scheldeufer. Wegen der zahllosen Staus in und um Antwerpen können wir nicht mehr ausschließlich (oder nicht immer) auf den Straßenverkehr setzen, wenn wir termingerechte und schnelle Transporte haben wollen. Wir wünschen uns also dringend mehr solcher Angebote für Bahntransporte von und nach Antwerpen.“

Die Züge sind ein Teil des Green Xpress Network von Lineas. Dieses europäische Netzwerk besteht aus „offenen“ Zügen, die täglich und zu regelmäßigen Zeiten große Logistikzentren miteinander verbinden. Frachtführer können ihre Ladung schon ab einem einzigen Container an einem Terminal auf den Zug verladen und so die Staus umgehen.

Dank der Verdoppelung kann Lineas heute in und um Antwerpen den Transport von 5.300 Containern pro Woche auf die Schiene verlagern (zuvor waren es 2.600), und das Bahnfrachtunternehmen plant für die kommenden Monate noch weitere Steigerungen seiner Kapazität.

Kapazität der „Oosterweel-Züge“

  • Main Hub <> Kais 1742 und 1700 am linken Scheldeufer von 800 auf 1.200* / Woche
  • Main Hub <> Kais 869 und 913 am rechten Scheldeufer von 200 auf 800 / Woche
  • Main Hub <> La Louvière von 50 auf 100 / Woche
  • Main Hub <> Genk von 30 auf 90 / Woche
  • Main Hub <> Zeebrugge von 200 auf 400 / Woche
  • Neu – Main Hub <> Terneuzen 30 / Woche
  • Neu – Main Hub <> Gent 100 / Woche

* Anzahl der Container, die pro Woche auf die Schiene verlagert werden kann.

 

Lesen Sie auch: Zur Förderung der Mobilität plädieren Febetra und das Belgian Rail Freight Forum für staatliche Ausgleichszahlungen an Frachtführer, die ihre Fracht von der Straße auf die Schiene verlagern.


Neu: die Modal-Shift-Lok von Lineas

Um den Lösungen für eine bessere Mobilität noch mehr Glanz zu verleihen, enthüllte Lineas heute seine brandneue Modal-Shift-Lok. Das Design wurde von Zugführer Kris De Smedt gestaltet. Er gewann damit den ersten „Lineas Design Award“, bei dem die Arbeitnehmer eingeladen wurden, ein neues Design für die Lokomotiven von Lineas zu entwerfen. 

Die Modal-Shift-Lok fährt mit den Oosterweel-Zügen vom 16. bis 22. September auf verschiedenen Strecken. Sie können ihr auf Instagram folgen.

Fotos und Bilder: https://photos.app.goo.gl/bgY2fEMeNyZqbA9e9  

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